Geschäftsbericht 2015

Universitätsklinikum Heidelberg

Eine anspruchsvolle Aufgabe: Mit vier von fünf Vorständen des Universitätsklinikums Heidelberg waren ausführliche Gespräche zu führen, um die medizinische und ökonomische Entwicklung im Jahr 2015 zu beleuchten. Aus den umfangreichen Transkriptionen wurden Kernbotschaften destil-liert, gebündelt und in eine Sprache gebracht, die das hohe Niveau der Arbeit am Klinikum widerzuspiegeln hatte.

 

Auf diese Weise entstand das Kapitel "Rückblick und Lageberichte" (S. 11-17),  dessen inhaltliche Gestaltung EcoWords übernommen hatte.

 

Hier ein Textbeispiel:

 

Das Universitätsklinikum Heidelberg mit seinen 15 Töchtern und Beteiligungen und 12.870 Mitarbeitern blickt erneut auf ein dynamisches Jahr zurück: Dank des hohen Engagements der Mitarbeiter und Koopera-tionspartner, innovativer Entwicklungen in der Hochleistungsmedizin und mutiger Investitionen in moderne Gebäude, Infrastruktur und Technik wurde 2015, wie in den Jahren zuvor, eine schwarze Null als Finanzergebnis erreicht.

 

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen betrug der Bilanzgewinn 7,9 Millionen Euro bei einem Umsatz von 816,9 Millionen Euro – eine Verbesserung im Vergleich zu den Vorjahren. Die Strategie der Konzentration und Kooperation hat sich erneut bewährt: Das Universitätsklinikum hat im Geschäftsjahr 2015 seine Position im Bereich der Hochleistungsmedizin aus-gebaut, die Kliniken konnten ihre Leistung steigern. Ärzte und Pflegende sind auf die Maximalversorgung schwerstkranker Patienten spezialisiert. Dabei gilt es, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse rasch in den klinischen Alltag zu übertragen. Der Erfolg schlägt sich in wirtschaftlichen Kennzahlen wie den Casemix- Punkten nieder: 115.000 Punkte wurden 2015 erreicht, was einer Steigerung um zwei Prozent entspricht. (...)

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UniversitätsKlinikum
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Sonderheft Metropolregion Rhein-Neckar

Auf dem Weg zur Modellregion

Fast 50 Textseiten waren in sechs Wochen zu füllen - und die Deadline wurde auf den Tag genau gehalten. Im Mittel-punkt standen Gespräche mit Experten, Reportagen und Berichte. Diese Vielfalt prägte das Projekt, das EcoWords übernommen hatte, inklusive Planung und vieler Recher-chen. Dabei zählte besonders die jahrelange Expertise in Sachen Erneuerbarer Energie.

 

Beispiel aus dem Sonderheft, das Kongresshotel in Wiesloch. Ökonomie und Ökologie sind kein Widerspruch:

 

Wer über Hotelflure in Wiesloch geht, steht plötzlich im Licht: Ein Bewegungsmelder ist angesprungen und hat die Lampen eingeschaltet. Ein einfacher Kniff, für den das „Best Western Palatin Kongresshotel“ nur 3000 Euro ausgegeben hat. Doch der ökologische Effekt ist beachtlich: Der Stromverbrauch sinkt im Jahr um 30 600 Kilowattstunden Strom, wodurch sich sieben Tonnen C02 vermeiden lassen. Auch die wirtschaftliche Seite kann sich sehen lassen, nun spart das Hotel jedes Jahr 4000 Euro. „Bei uns sind viele Projekte entstanden, die jetzt Energie und Geld einsparen“, sagt der Technische Leiter des Hotels, Mario Helbing. Er hat mit seinen Kollegen das Müllkonzept ebenfalls neu gestaltet, wozu keine Investitionen nötig waren.

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Econo Rhein-Neckar
Sonderheft, 05/2012
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Handlungsempfehlungen

Mit Wind gewinnen

Die Thüringer Energieagentur (ThEGA) will mit dieser praxisnahen Broschüre Gemeinden für die Wind-energie gewinnen. Die Aufgabe für EcoWords: Ökologische und ökonomische Fakten so kombinieren, dass am Ende realistische Handlungsempfehlungen für Kommunalpoltiker und interessierte Bürger heraus-kommen. Wichtig war dabei die Tonalität der Texte: Sie sollten Leser durch einen leichten Stil erreichen, ohne in der Sache an Qualität zu verlieren. Eine ideale Arbeit für EcoWords, die in enger Abstimmung mit der ThEGA erfolgreich verlaufen ist.

 

Ein Textbeispiel aus der Broschüre:

 

BISHER PROFITIERT THÜRINGEN ZU WENIG, WENN WINDPARKS ENTSTEHEN: 90 Prozent der Investoren kommen nicht aus dem Bundesland, und es gibt unter den 723 Windenergieanlagen nur einen Bürgerwindpark (0,8 Prozent). Neben diesem Konstrukt gibt es weitere Modelle wie die Kommanditgesellschaften (KG) mit Bürgerbetei-ligung oder Kooperationen zwischen Kommunen, Stadt-werken und Bürgern. Doch diese Modelle sind eher selten; den Gemeinden in Thüringen entgehen so erhebliche Mittel neben den möglichen Einnahmen aus Gewerbesteuer, Pachtzahlungen und dem Verkauf von Flächen. Diese machen aber nur 20 Prozent der gesamten potenziellen Wertschöpfung aus.

 

Wenn es gelingt, diese Tendenz zu ändern, könnten den Thüringer Kommunen jährlich Millionenbeträge zufließen und deren wirtschaftliche Leistungsfähigkeit deutlich verbessern. Gerade im strukturschwachen ländlichen Raum, wo oft Windräder errichtet werden. Selbstverständlich sorgt auch das Engagement von Stadtwerken für eine höhere regionale Wertschöpfung.

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Empfehlungen
Herbst 2015
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Wertvolle Tipps

Energiespar-Ratgeber

Informationen mit hohem Nutzwert. Das war das Ziel bei diesem Ratgeber-Projekt zum Thema "Erneuerbare Energie". Praktische Tipps waren zu formulieren, der Hintergrund zu verschiedenen Energieformen aus regenerativen Quellen wurde aufbereitet. Geschrieben für ein breites Publikum - mit vielen Hinweisen, wo im Internet weitere Informationen zu finden sind.

 

Tenor: Ökonomie und Ökologie widersprechen sich nicht, was auch die Einleitung zum Ausdruck brachte. Hier ein Auszug:

 

Sie spüren es jedes Jahr in Ihrem Geldbeutel: Die Kosten für Heizung, Strom und Wasser steigen und steigen … Dabei gibt es Alternativen! Unser Energiespar-Ratgeber zeigt Ihnen wie Sie gutes Geld sparen können, in dem Sie z. B. auf bewährte und langlebige Materialien wie Kupfer setzen. Das rote Metall hat viele gute Eigenschaften, die sich in der Hausinstallation auszahlen. Haben Sie schon einen Energieausweis für Ihr Haus? Wir beschreiben die notwendi-gen Schritte, damit Sie einen besseren Durchblick bei Ihren Energiekosten erhalten (S. 4).

 

Wenn Sie auf erneuerbare Energie umsatteln, kommt das nicht nur Ihrem Geldbeutel zugute. Natur und Umwelt profitieren ebenfalls. Unser Energiespar-Ratgeber verrät Ihnen, wie Erdwärme (S. 8), Solarthermie (S. 26) und Pellet-Heizungen (S. 16) funktionieren. Und: Der Staat fördert diese Energiearten mit Krediten und Zuschüssen. Informationen zu diesem Thema finden Sie ab Seite 30. Sie sehen: Steigende Energiekosten sind kein Naturgesetz! Viele Maßnahmen sind möglich, um effizienter mit Energie umzugehen. Da muss guter Rat überhaupt nicht teuer sein.

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European Copper Institute
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