Heute mal bildschirmfrei (März 2018)

Das Alternativprogramm für ein entspanntes Familienleben

 

Einleitung

 

Aufrüttelnde Bücher wie „Digital Burnout“, „Digital Junkies“ und „Digitale Demenz“ sind der Beweis: Erziehende sind heute mit Herausforderungen konfrontiert, die sich vor zehn Jahren nicht einmal am Horizont abgezeichnet haben. Genau ein Jahrzehnt ist es her, dass Smartphones weltweit ihren Siegeszug antraten. Dazu eine Zahl: „WhatsApp“ wurde 2009 gegründet, heute verwenden weltweit 1,3 Milliarden Menschen diesen Messenger-Service. Zwischen Idee und globaler Ausbreitung lagen nur acht Jahre! Paula Bleckmann hat diese explosionsartigen Entwicklungen im Blick; sie ist als Professorin für Medienpädagogik  auch Expertin für Digital-Risiken. Sie weiß: Diese neuen Probleme müssen wir sehr ernst nehmen! 

 

Doch als Mutter von drei Kindern weiß sie auch: Wenn Bücher nur Probleme beschreiben, hilft das nicht, alltägliche Konflikte zu lösen, die rund um TV, PC und Smartphone auflodern. Diese Erkenntnis hatte auch Ingo Leipner, der sich publizistisch mit der digitalen Transformation im Bildungsbereich auseinandersetzt.

 

Seine Erfahrung aus vielen Vorträgen: Kritische Eltern wissen schon lange Zelt, WARUM es wichtig ist, auch einmal „bildschirmfrei“ zu machen. Jetzt geht es aber um die Frage: WIE wehren sich Familien heute gegen den magischen „Magnetismus“ der digitalen Welten? (...)

 

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Hintergrund

Heute mal bildschirmfrei

Klar: Wir wollen unsere Kinder vor Bildschirm-Risiken schützen. Genauso klar: Wir wollen, dass sie langfristig die Chancen der digitalen Welten ergreifen lernen. Die Ziele sind unstrittig. Aber auf dem Weg türmen sich viele Hindernisse, z. B. wenn …

  • … Kinder nörgeln: „Alle anderen dürfen das aber!“
  • … Bekannte kritisieren: „Dein Kind ist ohne Smartphone sozial isoliert!“
  • … Pädagogen behaupten: „Tablets in der Kita fördern frühe Medienkompetenz“

Bleckmann und Leipner zeigen an über 100 alltäglichen Beispielen: So lassen sich diese Hürden überspringen oder elegant umgehen. 

 

Zum Hintergrund: Heute mal bildschirmfrei


Die Lüge der digitalen Bildung

Warum unsere Kinder das Lernen verlernen

 

 Einleitung

 

Im Bundestag beschimpft zu werden … gibt´s Schöneres für Buchautoren? Sven Volmering hat zwar seine Wiederwahl ins neue Parlament verpasst, aber im Juli 2015 schlug er für die CDU-Fraktion scharfe Töne an: Er warnte davor, „panikmachenden Leuten hinterherzulaufen, die von der Lüge der digitalen Bildung sprechen“.

 

Damit konnte er nur unser Buch meinen, das Sie gerade in der Hand halten. Die erste Auflage war drei Monate zuvor erschienen und setzt seitdem bewusst einen deutlichen Kontrapunkt zum vorherrschenden Digital-Diskurs. Unsere Kritik hat weite Kreise gezogen. Wir geben vielen Menschen gute Argumente in die Hand, damit Bildungseinrichtungen nicht „alternativlos“ digitalisiert werden müssen.

 

Wie wichtig das ist, zeigt ein beklemmendes Erlebnis, das uns ein Student erzählt hat: Er war an einer norddeutschen Universität eingeschrieben, saß in der Bibliothek und hatte vor sich mehrere Fachbücher ausgebreitet - darunter auch „Die Lüge der digitalen Bildung“. Ein Dozent kam vorbei, warf einen Blick auf die Literatur und kommentierte unser Buch mit den Worten: „So ein Buch würde ich nicht verwenden, sonst könnte das später mit einer Anstellung schwer werden.”

 

Welch ein Armutszeugnis, wenn Dozenten Denkverbote aussprechen … Außerdem mussten wir die Geschichte verfremden, weil der Student sonst Nachteile im Studium zu befürchten hatte. Ein weiteres Armutszeugnis, diesmal für die akademische Debatten-Kultur in Deutschland.

 

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Hintergrund

Die Lüge der digitalen Bildung

Wenn es nach Wirtschaft und Politik geht, sollen Kindergärten und Schulen massiv mit W-LAN, Tablets und anderen digitalen Wunderwaffen aufrüsten - gespart wird stattdessen an Lehrern und Erziehern. Doch die Bildschirme fressen zusehends die Lebenszeit der Kinder, mit gravierenden Konsequenzen.

In Interviews und Gastbeiträgen werden diese Konsequenzen diskutiert. Auf der Seite "Hintergrund" finden Sie eine Auswahl solcher Texte, denn "Die Lüge der digitalen Bildung" hat ein großes Echo in der Öffentlichkeit ausgelöst.

Zum Hintergrund: Die Lüge der digitalen Bildung


Videos zu zwei Büchern

Forderung: "Digitalfreie Oasen in Kindergärten und Grundschulen!"

CSU-Bildungskongress in Bamberg, 18. Juni 2016. Interview mit Ingo Leipner und Gerald Lembke, den Autoren des Buches "Die Lüge der digitalen Bildung".

Herausforderung: Der tägliche Kampf mit der digitalen Ambivalenz

Zum Start des Buches "Zum Frühstück gibt´s Apps" veröffentlichte Springer einen  pfiffigen Trailer. Er spitzt die These der Ambivalenz humorvoll zu.



Zum Frühstück gibt´s Apps

Der tägliche Kampf mit der digitalen Ambivalenz

Einleitung

 

Liebe Vegetarier,

 

… halten Sie sich bitte jetzt die Nase zu!

 

Sie tauchen langsam auf, verlassen die Welt der Träume – und ein leises Brutzeln liegt in der Luft. So hört sich Speck an, der in der Bratpfanne schmort. Bereits Im Halbschlaf läuft Ihnen das Wasser im Munde zusammen: Aufwachen wie im Paradies der Wurstwaren! Denn Ihr Smartphone erzeugt diese Illusion, es spuckt die verführerischen Töne aus. Mit ihm ist eine kleine schwarze Box verbunden, sie zaubert den Duft des brutzelnden Specks ins Schlafzimmer. Ihr alter Wecker hat ausgedient … Zum Frühstück gibt´s in Zukunft Apps!

 

Allerdings nur, wenn Sie zu den Gewinnern des Wettbewerbs zählen, den der amerikanische Wursthersteller Oscar Meyer 2014 ausgeschrieben hatte. Immerhin: die App gab es kostenlos. Stellt sich nur die Frage, ob die Duftmaschine als Gewinn ein reiner Marketing-Gag war – und nie gebaut worden ist. Mit Speck fängt man ja bekanntlich Kunden.

 

Fake oder Fact? Diese Frage lenkt den Blick genau auf unser Thema: die Digitale Ambivalenz. Zu unserem Survival-Training gehört nämlich ein hohes Maß an Skepsis, weil sich Fake und Fact in der digitalen Welt schwer unterscheiden lassen. (...)

 

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Hintergrund

Zum Frühstück gibt´s Apps

Smartphone, Smart Home, Social Media: Das Internet ist allgegenwärtig und voller Verheißungen – intelligente Kommunikation, höchste Bequemlichkeit, unendlicher Spaß. Doch gleichzeitig wächst das Gefühl: Wir werden immer mehr zu Sklaven unserer Handys, Tablets und PCs, die gierig unsere Zeit verschlingen. Beginnen wir die reale Welt aus den Augen zu verlieren?

 

Beiträge zu dieser Diskussion finden Sie auf der Seite "Hintergrund", genauso wie die Meinungen, die Kritiker zu Papier gebracht haben.

 

Zum Hintergrund: Zum Frühstück gibt´s Apps