Mensch. Mensch. Mensch.

Menschen im Unternehmen - mit Selbstreflexion zum Erfolg!

Hektik und radikale Umbrüche – sie bestimmen unsere Zeit. So steht es nicht gut um unsere psychische Gesundheit, besonders bei jüngeren Menschen. Stress, Burn-out und Ängste sind allgegenwärtig. Was können wir dagegen unternehmen? Neben Medikamenten und Therapien gibt es einen dritten Weg: die Psychoedukation.

 

Ihr erstes Ziel ist es: Jeder Mensch soll psychologisches Grundwissen aufbauen, das ihn befähigt, über sich nachzudenken und sich selber besser zu verstehen. Diese Fähigkeit nennt sich „Selbstreflexion“. Das zweite Ziel lautet: Mit dem psychologischen Grundwissen können wir ebenso andere Menschen besser verstehen, wodurch wir uns ihnen gegenüber „wohl-wollend“ verhalten können.

Das dritte Ziel der Psychoedukation: Menschen können sich in ihrem Leben „ziel-strebig“ verhalten, da sie ihr Verhalten und das der Mitmenschen leichter erkennen.

 

Drei Ziele, dreimal der Mensch im Mittelpunkt. Das erklärt auch unseren Buchtitel: „Mensch. Mensch. Mensch.“ Er ist ein dringender Appell, den Menschen wieder ernst zu nehmen – und nicht auf die Funktion einer Kostenstelle zu reduzieren. Und: Der Mensch sollte den Blick in die eigene Seele wagen, um sich im Sinne der Psychoedukation zu entwickeln. Diese doppelte Bedeutung transportiert unser Buchtitel. Ein erstes Ergebnis dieser Überlegungen ist ein einfaches Führungsmodell, das sich in einer Grafik zusammenfassen lässt (Abb.1). (...)

 

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Wichtige Aussagen im Buch

Ein fundamentaler Wandel in der Wirtschaft ist notwendig

Gelingende Zusammenarbeit 

 "Es geht um eine gelingende Zusammenarbeit. Sie ist immer eine Frage von Haltung und Werten, die jenseits der oft beschworenen Sachebene angesiedelt sind. Je mehr Unternehmen die Kraft der Kooperation entdecken, desto leichter kommen sie durch die Krisen der Gegenwart. Sie ist eine gewaltige Ressource, die als Wettbewerbsfaktor viel mehr geschätzt werden sollte. Warum? Die Antwort zieht sich als roter Faden durch unser Buch: Wer den Menschen in seiner Verletzlichkeit und Kreativität erkennt, kann ungeahnte Potenziale mobilisieren. Die Stichworte lauten: Selbstwirksamkeit, Partizipation und ernsthaftes Interesse am Mitmenschen." (S. 160)

 

Wohlklingende Papiere

„Technologie ist wichtig, Kennzahlen für den ökonomischen Erfolg sind es ebenfalls … Aber die entscheidende Größe ist der Mensch! Das klingt trivial, doch diese Aussage findet sich häufig nur in der Vision eines Unternehmens wieder – in einem wohlklingenden Papier, oft aufgeschrieben durch externe Agenturen, aber den Mitarbeitenden völlig unbekannt.“ (S. 162)

 

Mensch als Störgröße

„Unsere Wirtschaft steht vor einer Zukunft voller Herausforderungen. [ …] Die Ursachen sind vielfältig, ein möglicher Grund liegt in der Abstraktion vom Menschen. Es gibt datengestützte Prozess-Analysen, Schritte zur digitalen Rationalisierung, den erträumten KI-Einsatz auf allen Feldern des Wirtschaftens … Mit der Konsequenz: Der Mensch wird zur Störgröße und als reine Kostenstelle betrachtet. Wer „überleben“ will, hat sich den immer schnelleren Prozessen anzupassen – und nicht umgekehrt! Ein Rollback in eine Epoche, die überwunden zu sein schien. Charlie Chaplins „Moderne Zeiten“ (1936) lassen grüßen.“  (S. 161)

 

Wettbewerbsfähigkeit steigern

„Wenn wir uns als Menschen mit Stärken und Schwächen begegnen, wenn wir unseren Selbstwert

nicht über die Abwertung anderer Menschen stärken, wenn wir die Unterschiedlichkeit der Individuen erkennen, wenn wir die kollektiven Eigenschaften von Generationen besser verstehen, wenn wir lernen zuzuhören, statt fremde Positionen sofort in den Wind zu schlagen … DANN besteht die Chance, mehr Humanität in der Arbeitswelt zu verwirklichen. Verbunden mit dem ökonomischen Effekt, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen deutlich zu steigern." (S. 162)


Grafiken sagen mehr als tausend Worte

Erkenntnisse aus dem Buch auf einen Blick

In dieser Reihenfolge: Gallup-Index (Bindung an Arbeitsplatz); Explosion psychischer Erkrankungen (TK); Wege zur Selbsterkenntnis (Thomas Fischer); EIAM-Modell (Thomas Fischer).