1. Angebot: Vortrag zum Buch

Die Lüge der digitalen Bildung

Es wäre „fahrlässig, nicht zu handeln und panik-machenden Leuten hinterherzulaufen, die von der ‚Lüge der digitalen Bildung‘ sprechen.“

 

 CDU-MdB Sven Volmering im Bundestag, 03.07.2015

 

Fans digitaler Bildung schimpfen auch im Bundestag auf unser Buch. Kein Wunder, denn wir werfen digitale Glaubenssätze über den Haufen: „Eine Kindheit ohne Computer ist der beste Start ins digitale Zeitalter“, lautet unsere zentrale These.

 

Paradox? Auf keinen Fall, was ich Ihnen in meinem Vortrag zum Buch zeige. Dabei stehen unsere zehn Thesen im Mittelpunkt – und der intensive Dialog mit dem Publikum.

 

Lampertheimer Zeitung: „Ingo Leipner befand sich am Mittwoch im ständigen Austausch mit den überwiegend jungen Zuhörern, diskutierte mit ihnen über ein heikles Thema.“ (16.10.2015)

 

Die FAZ entdeckte in unserem Buch “zeitgemäße Argumente - aus der Hirnforschung, Entwicklungs- und der Motivationspsychologie“. Vor diesem Hintergrund fordern Gerald Lembke und ich digitalfreie Oasen in Kindergärten und Grundschulen – und für ältere Schüler eine zeitgemäße Medienbildung, damit sie Internet und Co. souverän beherrschen lernen.

 

Interesse? Rufen Sie mich an: 0162/819 20 23

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"Die Lüge der digitalen Bildung"
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Grafschafter Nachrichten

Experte rät: Klettern statt Bildschirme

"Die Lüge von der digitalen Bildung. Warum unsere Kinder das Lernen verlernen" lautete das Thema eines Vortrags- und Diskussionsabends mit rund 50 Besuchern im Missionsgymnasium Bardel.

 

Das Fazit: Zu früher Einsatz digitaler Medien schadet eher als dass er nutzt. Warum das so ist? Weil Kinder zuerst viele andere Dinge lernen sollten. Die kindliche Entwicklung verläuft stufenweise.

 

Eltern kennen das: Greifen, krabbeln, laufen und sprechen - das alles lernt ein Kind nach und nach. Dabei sind kongnitive und motorische  Entwicklung eng miteinander verknüpft. (...)

 

"Wer sein Kind von früh auf fördern möchte, sollte es spielen, klettern und toben lassen. Kinder brauchen Freiräume, in denen sie sich entfalten und ihre Erfahrungen sammeln können", empfahl Referent Ingo Leipner. (...)

 

Den ganzen Bericht lesen Sie als PDF-Dokument.

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2. Angebot: Workshop mit Schülern

Wie gut schmecken Apps?

Wer sich kritisch mit digitaler Bildung auseinandersetzt, darf die eigentliche Zielgruppe nicht aus den Augen verlieren: die jungen Menschen in der Schule, die alles auszulöffeln haben, was Ihnen die Bildungspolitik einbrockt. Daher geht es in diesem Workshop um den direkten Austausch mit Schülern - auf Augenhöhe!

 

Wie ein solcher Dialog gelingen kann, zeigen die Beobach-tungen von Holger Hähne, Mathematik-Lehrer  an der Wal-dorfschule Chemnitz: 

 

Selbstreflexion als Schlüsselerlebnis

 

"Ingo Leipner, Co-Autor des Buches 'Die Lüge der digitalen Bildung', war Mitte Oktober an der Waldorfschule Chemnitz zu Gast. Der gelernte Volkswirt erzeugte vor allem eines bei den Schülern: Selbstreflexion. Wenn Jugendliche beginnen, darüber nachzudenken, wie (und wie lange) sie bestimmte Medien nutzen, wie sie kommunizieren und was sie von sich und anderen in aller Öffentlichkeit preisgeben, dann setzt bereits ein tiefgehender Lerneffekt in puncto Medienkompetenz ein.

 

Diese Workshops zeigten ganz klar: Selbstreflexion und Bewusstheit des eigenen Handelns – in Verbindung mit einer angeregten Diskussion der Schüler untereinander – sind wesentlich effizienter als der sprichwörtliche erhobene Zeigefinger. In dieser Hinsicht kann man dem Referenten nur sehr dankbar für seinen Besuch sein und dies als wichtige Anregung für die eigene zukünftige Arbeit der Schule aufnehmen."


Zehn Thesen

Roter Faden in Buch und Vortrag

Ein differenzierter Blick ist notwendig: Was in der einen Altersgruppe schadet, kann in der anderen nützlich sein. Wer Kleinkinder nicht vor Bildschirme setzt, stärkt ihre Verwurzelung in der Realität. Dann sind sie später besser in der Lage, sich auch in virtuellen Räumen zu bewegen. Und eine weitere Differenzierung fehlt oft in der Debatte um digitale Medien: Es macht einen großen Unterschied, ob Kinder mit eLearning konfrontiert werden oder sich aktiv mit digitalen Medien beschäftigen.

 

Ab ca. 12-14 Jahren geht es um gute Texte, Fotos und Videos, die sich alle über digitale Kanäle publizieren lassen. Grundkenntnisse im Programmieren gehören ebenfalls dazu. Hier zehn Thesen, die unsere differenzierte Position widerspiegeln.

 

These 1:

 Eine Kindheit ohne Computer ist der beste Start ins digitale Zeitalter.

 

These 2:

 Je jünger die Kinder sind, desto sinnvoller ist es, sie überhaupt nicht dem Einfluss elektronischer Medien auszusetzen.

 

These 3:

Ob Werbung oder nicht – bereits die verführerischen Klick-Optionen im Internet überfordern unsere Kinder, weil sie noch nicht über eine ausreichende Impulskontrolle verfügen.

 

These 4:

Kinder erleben in unserer Welt genug Digitalität. Da ist es kontraproduktiv, den Umgang mit Computern in Kindergarten und Schule zu forcieren.

 

These 5:

Wer bei einem Lernprozess die Wahl zwischen realen und virtuellen Hilfsmitteln hat, sollte sich für die Realität entscheiden – und auf „eLearning“ so oft wie möglich verzichten.

 

These 6:

Kinder müssen eine bestimmte kognitive Entwicklung durchlaufen haben, bevor sie sinnvoll mit Computern arbeiten. Das dürfte ab einem Alter von etwa 12-14 Jahren der Fall sein. Vorher kann die Konfrontation mit digitalen Medien mehr schaden als nutzen.

 

These 7:

Wir brauchen mindestens in Kindergarten und Grundschule digitalfreie Zonen, damit Kinder vor allem Lernerfahrungen machen, die zu ihrer kognitiven Entwicklung passen.

 

These 8:

Egal ob Tablet oder Kreidetafel – die Qualität des Unterrichts steht und fällt immer mit der Persönlichkeit des Lehrers.

 

These 9:

Die Digitalisierung der Bildung erfolgt in erster Linie technologie- und ökonomiegetrieben – pädagogische Konzepte entstehen erst als Abfallprodukt.

 

These 10:

Junge Erwachsene sollten über umfangreiche Medienkompetenz verfügen, um anspruchsvolle Aufgaben in Ausbildung und Studium zu lösen. Diese Fähigkeiten erwerben sie, wenn sie kognitiv zu Abstraktion und Selbstreflektion in der Lage sind (ab 12-14 Jahren).

 


3. Angebot: Vortrag zur Werbung für Kinder

Die dunkle Seite des Marketings

Dieser Vortrag greift ein wichtiges Thema aus dem Buch auf: Kindermarketing auf allen Kanälen, egal ob im Fernsehen oder auf dem Smartphone. Alles ist Werbung! Der Unterschied zwischen Inhalten und Werbebotschaften hat sich erledigt, da Kinderserien Teil eines modernen Content-Marketings geworden sind.

 

Hinzu kommt: Digitale Medien unterlaufen durch ihre Klick-Mechanismen geschickt die kindliche Impuls-kontrolle, die sich gerade erst entwickelt. Wie das alles funktioniert, zeigt dieser Vortrag!

 

Interesse? Dann rufen Sie an: 0162 / 819 20 23