Rosenheim24.de

„Digitale Bildung“ – aber wann damit anfangen?

April 2019: Vortrag bei "Sparkassenstiftung Zukunft", Rosenheim

 

"Rosenheim24.de" schreibt dazu: "Ingo Leipner, Journalist und Buchautor, vertrat die Ansicht: „Eine Kindheit ohne PC ist der beste Start ins digitale Zeitalter“. Es sei wichtig, in der Diskussion zu unterscheiden, ob man über Kleinkinder spricht oder über Kinder ab 12 Jahren. Erst ab diesem Alter sollen digitale Medien ein Teil ihrer Lebenswirklichkeit werden. 

 

Erst dann hätten Kinder die erforderliche kognitive Reife und eine kritische Textkompetenz erworben, um mit den Medien umzugehen. Bei jüngeren Kindern sei es wichtig, dass sich deren Sinne und Motorik frei entwickeln dürften. Dazu sollten sie in der realen Welt viele Erfahrungen sammeln können. So erlernten Kinder Impulskontrolle, Geduld und Konzentration – zentrale Kompetenzen im digitalen Zeitalter."


Interviews im Radio

Warum Kinder besser auf Bäume klettern

Radio Paradiso

MDR Figaro



Schorndorfer Nachrichten

Statt Frühdigitalisierung ein Zucchinifeld

 

September 2018: Vortrag in der Waldorfschule Engelberg, Winterbach.

 

Die "Schorndorfer Nachrichten" schreiben dazu: "Was Kinder in der digitalen Medienwelt brauchen, lernen sie beim Anlegen eines Zucchinifeldes oder beim Kirschenernten besser als vor jedem Bildschirm. Das ist die These von Ingo Leipner, der in der Freien Waldorfschule seine Sicht von Medienkompetenz darlegte. Mit seiner Meinung eckt er bei vielen Medienpädagogen an. Die propagierten eine pauschale „Frühdigitalisierung“: Kinder sollten möglichst früh an digitale Medien herangeführt werden, um einen vernünftigen Umgang zu erlernen.

 

Anstatt klassische Fähigkeiten einzuüben, würde „die digitale Schule“ propagiert, statt Fein- und Grobmotorik zu lernen, machten Schüler „Pseudo-Recherchen“ im Internet. Leipners Lernfeld ist das Anlegen eines Zucchinifeldes: Dabei lernten die Kinder Beobachtung, Abwarten, Pflege, Ruhe – Eigenschaften, die ihnen als spätere Mediennutzer zugutekämen. Daher ist seine Ansage unmissverständlich: „Eine Kindheit ohne Computer ist der beste Start ins digitale Zeitalter“. 

 

Der Volkswirt und Buchautor Ingo Leipner räumt ein, dass dies „etwas crazy“ klinge. Doch belegt er anhand entwicklungspsychologischer Erkenntnisse, dass seine „Panikmache“, für die er häufig gescholten worden sei, gar nicht so paradox sei. Mit seinen Thesen stellt er sich gegen „Mainstream-Meinungen“: etwa die über die „Digital Natives“ – Eingeborene der Netzkultur sozusagen. Leipner sieht darin eine „Marketingstrategie“. Kinder würden „starkgemacht, um die Konsuminteressen der Konzerne daheim durchzusetzen“, weil sie ja die Checker sind, die sich auskennen. Verkannt werde, dass es Kinder seien, die sich noch gar nicht zwingend damit auskennen müssten, so Leipner. (...)"

 

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Bergsträßer Anzeiger

Idee: Kita als digitalfrei bewerben

 

September 2018: Vortrag in der evangelischen Kirchengemeinde, Lorsch

 

Der "Bergsträßer Anzeiger" schreibt dazu: "Die evangelische Kirchengemeinde hatte am Donnerstag den Lorscher Buch-Autor Ingo Leipner eingeladen. „Die Lüge der digitalen Bildung“ hieß das Thema, über das er referierte und mit den Zuhörern diskutierte. „Eine Kindheit ohne Computer ist der beste Start ins digitale Zeitalter“, erklärte Leipner, der seine These mit Erkenntnissen aus der Entwicklungspsychologie und der Neurobiologie untermauerte. Wer neue Medien bedienen kann, verfügt schließlich noch lange nicht auch über die nötige Medienmündigkeit, machte er klar.

 

Die Kenntnisse die dafür nötig sind – Kritikfähigkeit, Selbstreflexion, Konzentrationsfähigkeit zum Beispiel – müssen junge Leute erst erlernen. Am besten gelingt das nach Überzeugung Leipners, wenn man Kindern Zeit lässt, in digitalfreien Zonen ihre eigenen Erfahrungen zu machen. Kitas und Grundschulen sollten möglichst bildschirmfreies Lernen erlauben, plädiert der Diplom-Volkswirt. Der Einsatz digitaler Medien sei erst in weiterführenden Schulen sinnvoll. Aus dem Publikum kam am Donnerstag die Anregung, den evangelischen Kindergarten in der Biengartenstraße als digitalfrei zu bewerben."


Starkenburger Echo

Plädoyer für bildschirmfreie Zonen

März 2019: Lesung mit Diskussion bei der Sparkassen Stiftung, Heppenheim

 

Das "Starkenburger Echo" schreibt dazu: "Entzugs-erscheinungen können hart sein. Aber die jungen Mütter und Väter, die am Dienstagabend der Einladung der Stiftungs-akademie der Sparkasse zu einer Lesung in der Alten Sparkasse gefolgt waren, überstanden das Abgeben ihrer Smartphones für stolze eineinhalb Stunden ohne äußerlich erkennbare Blessuren.

 

Nur eines von mehreren „Spielchen“, die Ingo Leipner, Diplomvolkswirt, freiberuflicher Dozent, Experte für publizistische Projekte im Internet und Co-Autor des gemeinsam mit der Professorin für Medienpädagogik Paula Bleckmann verfassten Buches „Heute mal bildschirmfrei“, mit den Gästen der Veranstaltung spielte. Leipner, Jahrgang 1967, lebt seit 2013 in Lorsch.

 

Wie restriktiv sollte man mit dem „Bildschirmkonsum“ der eigenen Kinder umgehen? Was ist angemessen, was überzogen, wenn Eltern versuchen, den Nachwuchs vor negativen Folgen ausufernder Aufenthalte am Computer oder Fernseher, aber auch dem Dauerstarren auf das Handydisplay zu bewahren? (...)"

 

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Grafschafter Nachrichten

Klettern statt Bildschirme

Mai 2016: Vortrag im Missionsgymnasium Bardel, Bentheim

 

Die "Grafschaften Nachrichten" schreiben dazu: "Die Lüge von der digitalen Bildung. Warum unsere Kinder das Lernen verlernen" lautete das Thema eines Vortrags- und Diskussionsabends mit rund 50 Besuchern im Missionsgymnasium Bardel.

 

Das Fazit: Zu früher Einsatz digitaler Medien schadet eher als dass er nutzt. Warum das so ist? Weil Kinder zunächst viele andere Dinge lernen sollten. Die kindliche Entwicklung verläuft stufenweise.

 

Eltern kennen das: Greifen, krabbeln, laufen und sprechen - das alles lernt ein Kind nach und nach. Dabei sind kognitive und motorische Entwicklung eng miteinander verknüpft. Das kindliche Gehirn reift mit den Fortschritten in der Motorik. ständig werden dabei neue Synapsen - Verknüpfungen im Gehirn -  gebildet.

 

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Schorndorfer Nachrichten

Hacken und Gießen

März 2019: Vortrag bei der Lokalen Agenda, Winterbach

 

Die "Schorndorfer Nachrichten" schreiben dazu: "Viele Menschen glauben an das Motto: 'Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr'. Daher denken sie, ihre Kinder müssten von klein auf mit digitalen Medien vertraut gemacht werden. Diesem Argument widersprach Ingo Leipner vehement, und zwar in seinem Vortrag 'Heute mal bildschirmfrei?', den er bei der Lokalen Agenda in Winterbach gehalten hat. 

 

Der Referent drehte den Spieß um: 'Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans später in aller Ruhe'. Es sei sinnlos und schädlich, kleine Kinder sehr früh mit Smartphone und Co. zu konfrontieren, weil  ihnen auf diese Weise Zeit in der realen Welt verloren geht. Ihre kognitive Entwicklung wird auf ganz andere Weise gefördert: Kinder brauchen Raum und Gelegenheit für Bewegung und persönliche Zuwendung.

 

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